Kulturkreis Wienhausen Veranstaltungen 2018


Schall und Rauch - was verraten Familiennamen wirklich?

 

Freitag, 25. Januar  2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium 
Prof. Dr. Jürgen Udolph, Deutschlands bekanntester Namensforscher zu Gast beim Kulturkreis Wienhausen.

Familiennamen sind Zeugen der Geschichte. Und sie interessieren die Menschen ganz besonders, vor allem natürlich ihr eigener Name. Woher kommt er? Was bedeutet er eigentlich? Warum verstehen wir ihn nicht? Es ist von besonderem Reiz herauszufinden, woher der eigene Familienname kommt. Gerade das macht die Namenforschung so spannend. Prof. Jürgen Udolph wird uns mitnehmen in die  Geheinissvolle Welt der Namen. 


"Vom Neandertal in die Philharmonie“

 

Freitag, 22. Februar 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium 

Prof. Dr. Eckart Altenmüller
, Facharzt für Neurologie und Konzertflötist (Studium an den Musikhochschulen Freiburg und Paris), ist einer der führenden Forscher und Therapeuten auf dem Gebiet der Neurophysiologie und Neuropsychologie von Musikern. Wenn es um die komplexen Beziehungen zwischen Musikrezeption oder Musikpraxis und Gehirnfunktionen resp. Gehirnaktivität geht, gehört der Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin an der Hannoveraner Musikhochschule international zu den absoluten Koryphäen. 
Wenn Prof. Dr.  Altenmüller Ihr Gehirn betrachtet, kann er Ihnen sagen, welches Instrument Sie spielen und wieviel Sie geübt haben. Altenmüllers amüsanter und lebendiger, mit Musikbeispielen angereicherter Vortrag basiert auf seinem 2018 erschienenen Buch "Vom Neandertal in die Philharmonie - warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann", in das Erkenntnisse über Musik als Lebenselixier aus einer mehr als 25-jährigen Forschungstätigkeit eingeflossen sind.


"Damit Ihr wisset ich sei wohlauf und arbeite"

 

Freitag, 29. März 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium
Felix Mendelssohn Bartholdy Briefe 1832 – 1847
Lesung mit Antje Schneider, Sprecherin und Martin Schneider, Sprecher
Nicht nur der große Erfolg des ersten Teils der Mendelssohn-Briefe ließ uns einen zweiten Teil ins Auge fassen; nach den inspirierten Reisebriefen der Jugend sind es die schriftlichen Zeugnisse seiner Reifezeit. Felix Mendelssohn Bartholdy führte eine umfangreiche Korrespondenz – mit der Familie selbstverständlich, mit Freunden, Kollegen, Weggefährten. Es breitet sich ein faszinierendes Kompendium des Mendelssohn’schen Geistes, seiner umfassenden Bildung aus, die auch hier wieder vergnügliche und aufschlussreiche Streiflichter auf Charakter und Wesen des »Mozarts seiner Zeit« – wie ihn Robert Schumann nannte – werfen.


Dance-Fantasies • Klavierkonzert mit Catherine Gordeladze

 

Freitag, 26. April • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium

Mit poetischen Programmen, in denen Catherine Gordeladze Kompositionen abseits des Mainstreams mit bekanntem Konzertrepertoire vereint, hat sich die georgisch-deutsche Pianistin und Klavierdozentin  (Musikhochschule Frankfurt) als eine bemerkenswerte Musikerin etabliert. Konzerte, Rundfunk- und TV-Aufnahmen (Georgien, EU, Hongkong, Neuseeland, Australien, Mexiko, USA) zeugen von ihrer weltweiten Präsenz an prominenten Orten (u.a. St. Martin in the Fields, London).

Basierend auf ihrer vierten, wiederum mehrfach ausgezeichneten CD präsentiert sie ein Panorama der Anmut, Grazie, Virtuosität und Fantastik tänzerischer Klaviermusik von Rameau bis Ravel in Original und Bearbeitung (von Leopold Godowsky, Carl Czerny und Sergeij Rachmaninow).


Vierhändige Klaviermusik des 18. – 20. Jahrhunderts

 

Freitag, 24. Mai 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektrorium

Mona & Rica Bard ein Klavierduo der Extraklasse die beiden sind bis in die kleinste Fingerspitze aufeinander eingespielt“ – und das auf höchstem Niveau. (NDR KULTUR) Umfangreiche Konzertverpflichtungen führten die Schwestern durch Europa, nach Asien und in die USA ... Das wohl ambitionierteste deutsche Klavierduo der jungen Generation sucht seine Herausforderungen gleichermaßen in großen Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie und intimen Kammermusikräumen wie dem Sommerrefektorium des Klosters Wienhausen.  Das Duo errang nationale und internationale Preise und Auszeichnungen und wurde durch den Deutschen Musikrat im Rahmen der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ und den Verein „Yehudi Menuhin – Live Music Now" gefördert. Zahlreiche Konzertmitschnitte, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die künstlerische Vielseitigkeit des Duos.


Traditional Folkmusic mit Gitarre und Violine

 

Freitag, 28. Juni 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium

Ian Mardon (Violine) & Dylan Vaughn (Gitarre): Traditional Folkmusic

Stilistische Vielfalt und im klassischen Studium verfeinerte musikalische Detailliebe eint den Violinvirtuosen aus Kanada und den Gitarrenvirtuosen aus den USA. Ian Mardons Markenzeichen ist sein enthusiastisches Spiel, das er in vielen Solokonzerten mit Orchestern aus Deutschland, Kanada und den USA in Nordamerika und in Europa ebenso unter Beweis stellt wie als Kammermusiker (u.a. der Hamburg Chamber Player) oder in Soloprogrammen. Auf seiner J. B. Guadagnini (1775) spielte er die Titelmelodie des mit einem Oscar ausgezeichneten Kurzfilms „Die rote Jacke“ ein.  Sein Partner Dylan Vaughn  lässt sich als Gitarrist und Komponist gerne von Jazz, Blues, Gospel, Folk, Soul und Weltmusik inspirieren.  Im Dialog der beiden Künstlerindividuen entsteht ein durch enorme Spielfreude und faszinierenden Spielwitz gekennzeichnetes Programm aus traditioneller Folk-, Fiddle- und Klezmermusik sowie mitreißenden Eigenkompositionen.


Klaviertrios aus Klassik und Romantik

 

Freitag, 30. August 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium

Würzburger  Klaviertrio: Klaviertrios aus Klassik und Romantik
Als Würzburger Klaviertrio konzertieren die Geschwister Karla-Maria und Katharina Cording (Klavier und Violine) mit  Peer-Christoph Pulc (Violoncello) seit 2001 im exklusiven Rahmen, z.B. anlässlich der Verleihung des Deutschen Kulturpreises an Daniel Barenboim. Gastspiele bei renommierten Festivals im In- und Ausland, damit verbundene Rundfunk- und TV-Übertragungen (Bayerischen Rundfunk, BR-alpha, NDR, Radio Bremen und Deutschlandradio Kultur), beachtliche CD-Aufnahmen ... Das Würzburger Klaviertrio zählt zu den arriviertesten seiner Art. Am Lehrstuhl für Musikpädagogik der Universität Würzburg unterrichten die Mitglieder des Trios ihre Instrumentalfächer und Kammermusik.


Klavierrecital - Die drei großen B der Klaviermusik

 

Freitag, 27. September 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium

Einav Yarden am Klavier

Superlative in der internationalen Presse begleiten Einav Yardens Konzerte in der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, der Phillips Collection (Washington DC), dem Lincoln Center (New York) oder im Salle Cortot Paris und im Rahmen bedeutender Klavierfestivals (Ruhr, Verbier und La Roque d’Antheron). So preist die Washington Post u.a. „ihre Vorstellungskraft und ihr außergewöhnlich lebendiges Spiel“ sowie „ihren Sinn für gewaltige Erhabenheit, die von Sanftheit und stiller Anmut gebändigt wird.“ Der Tagesspiegel lobt ihren „… funkelnden Zugriff … und intelligenten Humor.“ Von Einav Yardens Berufung zur „Collaborative Pianist“ im ‘Ravinia Steans Music Institute’ in den USA (2012-2018) zeugen Rundfunk- und TV-Aufnahmen, die in den USA, in Europa und Israel gesendet wurden. Für ihre CDs mit Klavierwerken von Robert Schumann (2018), Klaviersonaten von Joseph Haydn (2016) und Werken von Beethoven und Strawinsky (2013) erhielt die Pianistin u.a. den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ und die Auszeichnung „CD des Monats“ (Piano News). Seit 2016 ist Einav Yarden Klammermusikdozentin an der Hochschule für Musik Freiburg.


Podium junger Künstler

 

Freitag, 25. Oktober 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium
Im Rahmen des Podiums junger Künstler konzertieren (ehemalige) Instrumentalschüler der Privaten Musikschule Celle e.V. mit  ihren Dozenten.


NeoBarock: Kammermusik des Barock

 

Freitag, 29. November 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium

NeoBarock: Kammermusik des Barock
Maren Ries (Violine & Viola), Kerstin Linder-Dewan (Violine),
Ariane Spiegel (Violoncello), Stanislav Gres (Cembalo)

Der Ensemblename NeoBarock ist Ausdruck des Respekts vor der Barockmusik, deren Ästhetik, Klang- und Formensprache mit wissenschaftlicher Akribie, kompromissloser Genauigkeit  und Leidenschaft für die musikalische Affektsprache erarbeitet wird. Er drückt das Bestreben aus, dem Zeit- und Personalstil der Epoche und ihrer Komponisten sowie den individuellen Werken gerecht zu werden, dabei aber keine musealen Rekonstruktionen hervorzubringen, sondern sich der Aufgabe eines lebendigen Vermittlungsprozess zwischen barocker Musikauffassung und zeitgenössischer Rezeption  zu widmen. »Wir können und wollen längst vergangene Epochen nicht kopieren. Unsere Forschungen, das Quellenstudium und auch unsere Barockinstrumente sind kein Selbstzweck, sie sind unsere Werkzeuge«. (M. Ries) Die Echo-Klassik-Preisträger im Pressespiegel: „Ein unerhört lebendiges, abwechslungsreiches, teils außerordentlich virtuoses, teils lyrisch gestimmtes, gesangliches Musizieren in herrlichen Kantilenen. … das musikalische Treiben von NeoBarock ist beglückend, grenzt ans Atemberaubende.“ (Süddeutsche Zeitung) NeoBarock musiziert mit „expressiver Leidenschaft, Herzblut getränkter Lebenslust und Sinnlichkeit.“ (Südkurier) „Wer NeoBarock“ hören durfte, kommt garantiert wieder und will mehr.“ (Neue Westfälische) „Dieses Ensemble sollte regelmäßig in Celle zu hören sein.“ (CZ)